Baby schläft nicht – Was hilft da wirklich?

baby schläft nicht, jetzt schonBaby schläft nicht – Willkommen auf der wohl umfangreichsten Ratgeber-Seite um das Thema Schlaf-Probleme bei Babys. Auf diesen Seiten findest du viel Material, das dir helfen soll, deinem Baby zu mehr und gesünderem Schlaf zu verhelfen. Und damit auch dir mehr Ruhe und Erholung zu ermöglichen.

Baby schläft nicht

Euer Baby schläft nicht? Dann gehört ihr zu den Eltern, die morgens übermüdet in den Tag starten. In den ersten Lebensmonaten ist das ganz normal, denn Neugeborene haben noch keinen festen Schlaf-Wach-Rhythmus. Das wird von euch als frisch gebackene Eltern gerne in Kauf genommen. Doch was, wenn euer Baby nicht schläft, obwohl es schon ein halbes Jahr und älter ist? Dann können Schlafprobleme oder sogar Schlafstörungen dahinterstecken.

Das Schlafverhalten von Babys

Ein Baby schläft nicht wie ein Erwachsener. Sein Tag-Nacht-Rhythmus stellt sich erst in den ersten vier bis sechs Monaten ein und stabilisiert sich. Neugeborene schlafen in der Regel auf mehrere Schlafphasen verteilt 16 bis 18 Stunden. Wie und wann sich der Schlaf-Wach- Rhythmus festigt, ist von Baby zu Baby verschieden. Es hängt von seinen individuellen Reifungsprozessen, von seiner Persönlichkeit und vom Verhalten der Eltern ab. Es kristallisiert sich im zweiten Halbjahr ein stabiler Rhythmus, mit festen Einschlaf-, und Aufwachzeiten heraus. Das Baby lernt, sich selbst zu entspannen, indem es zum Beispiel an seinen Händen saugt. Manches Baby schläft nicht alleine ein und braucht zur Beruhigung eure Hilfe. Es will gehalten oder gewiegt werden.

Das mehrmalige nächtliche Erwachen ist für die Entwicklung des Babys notwendig, weil es seine Bedürfnisse, wie Hunger, Kälte-, und Wärmeempfinden, oder nasse Windeln wahrnehmen kann. Ob ein Kind ein Langschläfer oder Kurzschläfer ist, ist ihm angeboren. Auch vom Verlauf deiner Schwangerschaft hängt das Schlafmuster deines Babys ab. Dein Baby schläft nicht, weil du viel Stress in der Schwangerschaft hattest und sich dieser auf die Herzfrequenz und das Bewegungsmuster des Säuglings übertragen hat.

Was passiert im Körper während des Schlafes?

Während des Schlafes kommt es zu unterschiedlichen Schlafphasen: dem Tiefschlaf, der REM-Phase und dem Dösen. Im Tiefschlaf ist dein Baby völlig entspannt, bewegt sich kaum und hat die Augen fest geschlossen. Gleichmäßige Atemzüge und eine lockere Gesichtsmuskulatur sind weitere Zeichen des Tiefschlafes. Nicht einmal laute Geräusche können das Baby aufwecken. Im Tiefschlaf finden wichtige biochemische Vorgänge im Gehirn statt. Die Gehirnreifung schreitet voran, indem Erlerntes und Erlebtes gespeichert und verarbeitet wird. Lernt euer Kind gerade das Drehen, das Krabbeln oder ist es anderen Reizen ausgesetzt, dann kann es in dieser Situation vermehrt zu Schlafproblemen führen.

Der REM-Schlaf (Rapid-Eye-Movement) oder Traumschlaf ist gekennzeichnet durch eine lebhafte Mimik, eine unregelmäßige, schnelle Atmung und die raschen Augenbewegungen. Säuglinge durchleben in etwa 50% der gesamten Schlafdauer, die intensiven Traumphasen. Manchmal geben sie quengelnde Geräusche und Seufzer von sich. In dieser Phase wachen die Babys bei kleinsten Störungen häufiger auf. Döst das Baby vor sich hin, hat es die Augen leicht geöffnet und einen glasigen Blick. Meist leitet die Phase das Einschlafen ein oder das Kind döst noch kurz vor dem Erwachen.

Ab dem 6.Monat nehmen die Tiefschlafphasen langsam zu. Die Nickerchen am Tag verkürzen sich. Das Baby schläft nicht ausreichend in der Nacht und holt den Schlaf am Tag nach. Das könnte auf eine unzureichende Schlafqualität hindeuten. Damit euer Baby müde wird, sollte es im Zimmer dunkel sein. Bei Dunkelheit produziert die Zirbeldrüse das Hormon Melatonin, das der Schlafanregung dient. Im Schlaf findet das Wachstum statt, da der Körper vermehrt Wachstumshormone ausschüttet. Guter und erholsamer Schlaf stärkt die Immunabwehr durch die Bildung neuer Abwehrzellen.

Schlafprobleme und Schlafstörungen: euer Baby schläft nicht, wie es soll?

Spätestens im Alter von acht Monaten, wenn der Säugling nachts keine Nahrung mehr braucht, beginnt er durchzuschlafen, das heißt, er schläft sechs bis acht Stunden am Stück. Je nach Zeitpunkt des Einschlafens wacht das Baby einmal pro Nacht auf und verlangt nach einer Mahlzeit. Das ist völlig normal und hat nichts mit einer Schlafstörungen zu tun.

Was sind Schlafstörungen bei Babys?

Es wird zwischen einer Einschlafstörung und einer Durchschlafstörung unterschieden. Eine Einschlafstörung liegt vor, wenn der Säugling regelmäßig nur mit aufwendiger Hilfe der Eltern durch langes Herumtragen, Nuckeln an der Brust oder Wiegen einschlafen kann. Manche Eltern setzen ihr Baby ins Auto und fahren mit ihm spazieren, bis es eingeschlafen ist. Oder das Baby schläft nicht vor einer halben Stunde ein und liegt dauerhaft lange in seinem Bettchen wach.

Wacht das Baby an mindestens vier Nächten pro Woche dreimal und öfter auf, dauert die Wachphase länger als 20 Minuten und braucht es zum Einschlafen aufwendige Hilfen eines Elternteils, dann sprechen die Experten von einer Durchschlafstörung. Entscheidend, ob es sich um eine Schlafstörung handelt, ist auch euer Empfinden als Eltern. Ist das Schlafverhalten eures Babys sehr belastend und beeinträchtigt es euren Alltag, dann liegt möglicherweise ein ernst zunehmendes Problem vor. Hilfreich für euch kann das Führen eines Schlaftagebuches sein. Dort könnt ihr alle wichtigen Daten erfassen, von den Schlafenszeiten bis zur Schlafdauer. Ein erfahrenen Kinderarzt wertet die Daten aus und beurteilt die Situation. Er kann durch weitere Untersuchungen ernste Erkrankung des Kindes ausschließen. Oft treten Unregelmäßigkeiten im Schlafverhalten nur phasenweise auf und verschwinden von alleine wieder.

Das Baby schläft nicht: Ursachen der Schlafprobleme

Die Ursachen von Schlafproblemen und Störungen sind vielfältig. Ungünstige Umgebungsvariablen, wie Lärm, Rauch, Helligkeit und Temperatur, können den Schlaf eines Säuglings beeinflussen. Schlafstörungen können die Folge von körperlichen Erkrankungen, seelischen Belastungen oder selten von Behinderungen sein. Oft steckt eine Reizüberflutung am Tag hinter den nächtlichen Ruhestörungen. Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit dem Neugeborenen können sich ebenso auf euer Kind übertragen.

Ein Baby schläft nicht gut, dann ist das meist auf ein ungünstiges Erlernen von Schlafgewohnheiten zurückzuführen. Kommen zu den Schlafstörungen vermehrtes Schreien oder Schwierigkeiten beim Trinken hinzu, kann es sich um eine Regulationsstörung handeln. Das Baby hat nicht gelernt, sich selbst oder mit Hilfe der Eltern zu beruhigen. Eine typische Regulationsstörung in den ersten Wochen ist die Drei Monats Kollik. Durch anhaltendes Schreien, kommt es zu Blähungen, was wiederum Schmerzen bereitet. Ein Teufelskreis, bei dem das Neugeborene keinen Schlaf findet. Das ist für euch zwar sehr belastend, aber harmlos und verschwindet nach den ersten Monaten von selbst.

Das Baby schläft nicht: Entstehung von Schlafproblemen

Bei der Entwicklung der Schlafregulation spielen Beziehungs-, und interaktive Faktoren zwischen Eltern und Kind eine große Rolle. Meist erwarten Eltern, Großeltern und Verwandte, dass die Säuglinge möglichst früh alleine in ihrem Bett schlafen. Dabei entsteht ein hoher Druck auf beiden Seiten. Das Baby schläft nicht, ihr seid verunsichert, deutet vielleicht Signale falsch, Ängste kommen hinzu und es entsteht ein Kreislauf, der zu durchbrechen immer schwieriger wird.

Ihr solltet zur Entstehung von Schlafgewohnheiten wissen, dass das Erwachen ca. alle zwei Stunden einer uralten Regulierung des Körpers folgt, die das Überleben des Menschen in freier Natur sicherte. Diesen Urinstinkt besitzen Neugeborene, wenn sie auf die Welt kommen. Kinder gewöhnen sich bestimmte Verhaltensweisen an, so auch das Schlafverhalten. Lernt euer Kind, dass es zum Einschlafen die Flasche bekommt, gestillt oder geschaukelt wird, wird es beim Erwachen nach diesen Hilfen schreien. Meist folgen zahlreiche Interventionen von euch, um es wieder zu beruhigen. Dies führt zur Veränderung der Einschlafsituation. Es kommt zu einer Schieflage. Das Baby schläft nicht mehr alleine ein, weil es das so gelernt hat. Das Prinzip klingt einfach, in der Umsetzung ist es das keinesfalls.

Es kann durchaus vorkommen, dass sich eine Schlafstörung, ohne erkennbaren körperlichen Grund entwickelt und ihr professionelle Hilfe braucht. In vielen Regionen gibt es Kinderschlafambulanzen, die sich auf diese Problematik spezialisiert haben. Beachtet ein paar Regeln und Tipps und das Problem: Das Baby schläft nicht, wird bald der Vergangenheit angehören.

Unterschiedliche Schlaftypen

Wie bei den Erwachsenen, gibt es auch bei den Babys unterschiedliche Schlaftypen. Einige unter den Neugeborenen sind wahre Murmeltiere und verschlafen fast den ganzen Tag. Andere brauchen große Anstrengungen von euch, um zur Ruhe zu finden. Ob ein Säugling eine „Eule“ oder „Lerche“ ist, wird ihm bereits in die Wiege gelegt. Frühaufsteher oder Langschläfer, jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse, die sich nicht ändern lassen. Ihr könnt eurem Baby jedoch helfen, gesunde Schlafgewohnheiten zu entwickeln. Denn auch das Schlafverhalten ist erlernbar.

Was tun wenn das Baby nicht schläft?

Als erstes sorgt für gute Schlafbedingungen für euer Baby. Die Raumtemperatur in der Nacht ist zwischen 16 und 18 Grad optimal zum Schlafen. Das Zimmer sollte dunkel und ruhig sein, so dass keine Umgebungsgeräusche durchdringen. Bequeme, saubere Kleidung und eine frische Windel, ist für das Wohlbefinden eures Babys wichtig. Ein Baby schläft nicht gerne mit einer nassen Windel ein. Sorgt für einen geregelten Tagesablauf und feste Strukturen. Gleiche Zubettgehzeiten und liebgewonnene Rituale, wie Vorsingen, Baden, eine Massage oder das Aufziehen der Lieblingsspieluhr, erleichtern eurem Kind das Einschlafen. Wenn es nachts aufwacht und schreit, geht zu ihm, streichelt es, sprecht leise mit ihm und versucht es zu beruhigen. Nehmt das Baby möglichst nicht hoch. Bleibt bei ihm, bis es wieder eingeschlafen ist.

Das Co-sleeping

Frühkindliche Schlafstörungen kommen hauptsächlich in den westlichen Gesellschaften vor. Weder in Asien, noch in Afrika werden solche Phänomene beobachtet. Der Grund dafür ist das kulturelle Verständnis von Schlaf. Hierzulande wird von der sozialen Umgebung erwartet, dass das Baby alleine, in seinem Zimmer im eigenen Bettchen durchschläft. Im afrikanischen und asiatischen Raum schlafen die Säuglinge in engem Körperkontakt zur Mutter. Das Baby schläft nicht durch und wird während der Nacht gestillt. Das ist aus der Perspektive dieses Kulturkreises völlig normal und stärkt die familiären Bindungen.
Wenn ihr das als Eltern duldet, ist Co-Sleeping eine gute Alternative für eine erholsame Nachtruhe.

Der wohl beste Ratgeber für Baby-Schlaf

Baby schläft nicht Ratgeber EbookEndlich Schlaf für Ihr Baby*“ ist ein professionelles Ratgeber Ebook rund um das Thema gesunder Schlaf bei Babys. Es wurde von einer Mutter geschrieben, die selbst eine Tochter hat, die als Baby absolut nicht schlafen konnte. In Zusammenarbeit mit dem Verlag UniPublishing hat sie diesen wundervollen Ratgeber entwickelt, der schon tausenden von Eltern und ihren Babys wieder zu mehr Schlaf geholfen hat. Zur Seite des Produkts kommst du hier. Vorher kannst du dir aber auch unsere kurze Buchvorstellung durchlesen.

Einschlafhilfen für Babys

Je nach Schweregrad der Schlafprobleme deines Kindes können auch physische Produkte deinem Baby helfen, einzuschlafen. Hierbei kann man unterscheiden zwischen visuellen, akustischen und Bewegungs-Einfschlafhilfen. Eine Übersicht über die beliebtesten Produkte findest du in unserem Artikel über Baby Einschlafhilfen.