Baby findet nicht in den Schlaf

Das Baby findet nicht in den Schlaf – was ist zu tun?

baby findet nicht in den schlaf

Baby findet nicht in den Schlaf: wenn das passiert, kann das sehr viele Ursachen haben. Es ist ja bekannt, dass in den ersten Lebenswochen des Kindes die Nachtruhe der Eltern sehr eingeschränkt ist. Natürlich kannst Du einiges tun, wenn das Baby nicht in den Schlaf finden kann.

 

Babys brauchen Geborgenheit

Das Baby sollte sich sicher und geborgen fühlen, das ist das A und O für einen ruhigen Schlaf. Wenn das Baby auf der Welt ist, muss es eben erst lernen, dass es zwischen Schlafen und Wachsein bestimmte Zeitspannen gibt. Das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es besondere Aufmerksamkeit braucht. Gerade in den ersten Wochen des Lebens braucht das Baby einen ganz nahen Körperkontakt, es muss praktisch immer Deine Nähe spüren, auch wenn es in der Wiege liegt. Der Säugling muss wissen, dass die ausgesendeten Signale von Dir auch richtig gedeutet werden und dass die Bedürfnisse nach Nahrung, nach Schlaf und nach Zuwendung erfüllt werden.
Das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn ihm die körperliche Nähe und die Geborgenheit fehlt. Du musst ganz feinfühlig auf die Signale des Babys reagieren und es wird mit der Zeit lernen, ganz selbstständig zur Ruhe zu finden. Nun musst Du Dein Baby aber nicht gleich hochnehmen wenn es quengelig wird, es genügt, wenn Du es sanft streichelst und mit beruhigenden Worten auf das Baby einwirkst. Manchmal reichen schon kleine Aufmerksamkeiten und ein paar ruhige Worte, wenn das Baby nicht einschlafen kann.

 

Das Baby muss den Rhythmus finden

Von Anfang an sollten bestimmte Strukturen im Alltag eingehalten werden. Der Tagesablauf muss sehr regelmäßig gestaltet werden, sonst findet das Baby nicht in den Schlaf. Eine Regelmäßigkeit ist bei einem Baby sehr wichtig, dadurch baut es Vertrauen auf und es kann die einzelnen Abläufe besser einordnen. Das Baby findet nicht in den Schlaf, das liegt häufig daran, dass es seinen Rhythmus einfach noch nicht gefunden hat. Du musst also bei der Pflege, beim Stillen oder Füttern und beim Schlafengehen die Zeiten genau einhalten. Das Baby muss lernen, dass alles seine Zeit hat und sich Spiel-Phasen mit Ruhepausen immer wieder abwechseln.

 

Das Baby muss müde sein

Wenn das Baby nicht einschlafen kann, kann es sein, dass das Kind einfach nicht müde ist. Babys können auch nicht entscheiden, dass sie jetzt schlafen. Sie warten einfach, bis sie der Schlaf übermannt. Wenn Du nun das Baby ins Bettchen legst, obwohl es gar nicht müde ist, musst Du Dich auch nicht wundern, dass das Baby nicht in den Schlaf finden kann. Selbst Neugeborene schlafen nicht den ganzen Tag, sie wollen spielen und sich unterhalten. Wenn das Baby nicht in den Schlaf finden kann, braucht es vielleicht noch etwas Beschäftigung. Du solltest jedoch das Kind nie überfordern, wenn das Kind gähnt oder gerötete Augen hat, ist es Zeit das Kind ins Bettchen zu legen.

 

Das Kind ist übermüdet

Das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es übermüdet und überreizt ist. So weit sollte es gar nicht kommen. Wenn das Baby nämlich übermüdet ist, kann es nicht mehr entspannen und es schläft garantiert nicht mehr ein. Bei Babys die sowieso schwer zur Ruhe kommen, wird das „Einschlafen“ oft verpasst und nun findet das Baby nicht in den Schlaf. Es gibt immer den richtigen Zeitpunkt, an dem die Kinder in eine ruhigere Phase kommen und leichter einschlafen. Wird dieser Zeitpunkt jedoch verpasst, kann das Kind nicht mehr schlafen und es ist somit übermüdet.

 

Häufiges Schreien

Bei den sogenannten „Schrei-Babys“ liegt oft ein Schlafmangel vor. Das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es tagsüber einfach zu wenig schläft und dann übermüdet und gereizt sind und so kann das Baby auch nachts nicht schlafen. Was soll man nun tun, wenn das Baby nicht in den Schlaf findet? Du musst die ersten Anzeichen von Müdigkeit bereits erkennen und das Kind rechtzeitig hinlegen. Der Säugling muss einfach am Tag öfter schlafen. Denke auch nicht immer gleich, das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es mit offenen Augen einfach nur im Bettchen liegt. Das machen Babys oft, aber wenn Du es jedes mal herausnimmst und herumträgst, wird der Rhythmus wieder gestört.

 

Das Kind muss lernen, alleine einzuschlafen

Wenn das Baby nicht in den Schlaf findet, musst Du kein besonderes Ritual anstrengen, es reicht wenn sich das Kind zufrieden fühlt. Das heißt es muss müde sein, trocken und satt. Wenn es tagsüber genug Aufmerksamkeit bekommen hat und festgestellt hat, dass eine Bedürfnisse befriedigt werden, wird es auch nachts schnell einschlafen. Viele Babys beruhigen sich auch selbst, sie saugen am Daumen oder an den Händchen. Quäkt also das Kind, solltest Du erst einmal abwarten, ob sich das Baby nicht selbst wieder beruhigt.
Das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es nicht lernt, dass die Nacht zum Schlafen da ist. Du kannst also ruhig „langweilig“ sein, kein Toben vor dem Zubettgehen und bei gedämpftem Licht wenig reden. Das hilft! Das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es spürt, dass es an Sicherheit fehlt. Also solltest Du ihm Sicherheit und Geborgenheit geben. Das heißt nicht, dass Du Dich zu einer „Glucke“ entwickeln musst, ein paar Streicheleinheiten und die innere Gewissheit, dass jemand sich um das Baby kümmert, genügt in den meisten Fällen schon.
Nimm das Baby nicht gleich aus dem Bettchen, das Herumtragen, die Spieluhr und das Schaukeln sind zwar gute Einschlafhilfen, aber du solltest vorher überlegen, wie du rangehen möchtest. Denn wenn sich das Kleine erst einmal daran gewöhnt hat, könnte es immer wieder danach verlangen.

 

Das Baby findet nicht in den Schlaf?

Dann solltest Du das Baby mit Schlaf-Ritualen unterstützen. Sie beginnen nicht erst im Bett, das Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es in der Umgebung unruhig zugeht. Sorge also auch dafür, dass die älteren Geschwister etwas leiser spielen und dass der Fernseher nicht auf die höchste Lautstärke gedreht wird. Die Kleinen ins Bett zu bringen, ist übrigens nicht nur Mamas Sache, auch der Papa kann das Kind mal zu Bett bringen. Wenn der Papa Zeit hat, wechseln sich die Eltern eben ab. Der Papa liest eine Geschichte vor und bei Mama wird gesungen. Dann noch ein Küsschen auf die Stirn und die Decke zurechtrücken, dann weiß das Kind: Jetzt wird geschlafen!

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