Baby schläft tagsüber nicht

baby schläft tagsüber nicht, gähntViele Leute haben die Vorstellung, dass Neugeborene den ganzen Tag schlafen, was in manchen fällen auch stimmt. Jedoch haben einige Eltern auch das Problem, dass es bei ihrem Kind genau anders herum ist: Das Baby schläft tagsüber nicht. Tatsächlich kann dies sogar zu einem schwerwiegenden Problem werden, denn gerade Babys brauchen regelmäßig ihren Mittagsschlaf. Bekommen sie ihn nicht, so werden viele Baby quengelig und bekommen schlechte Laune. Das ist natürlich nicht nur für die Eltern unangenehm, sondern auch das Kind fühlt sich in diesem Moment verständlicherweise sehr unwohl.

Oft ist es dann so, dass die Babys auf dem Armen ihrer Muttis zwar ruhig werden und vielleicht auch kurz einschlafen, doch sobald sie im eigenen Bett liegen, wachen sie nach kurzer Zeit wieder auf und fangen an zu schreien. Das Baby schläft tagsüber nicht. Das ist auch gar nicht so verwunderlich, denn im Mutterleib war das Kind noch ganz anderen Reizen ausgesetzt. Es war umgeben von warmem Fruchtwasser im Leib der Mutter. Das Kind konnte im Fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung sogar Herzschlag und Darmgeräusche wahrnehmen. Daher befinden sich Babys in den ersten Wochen und Monaten in einer völlig ungewohnten Situation und daher ist es auch verständlich, dass das Kind fern der vertrauten Gerüche und Geräusche der Mutter unruhig wird. Das ist zwar nicht bei jedem Kind so, kann aber zumindest eine Ursache für die Schlaflosigkeit der Kinder sein.

Dein Baby schläft tagsüber nicht – Was tun?

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Dein Baby findet tagsüber nicht in den Schlaf

Besonders wichtig ist es, dass man sein Kind nicht mit den Kindern anderer Eltern vergleicht. Das weckt nur falsche Erwartungen an das eigene Neugeborene und es ist nun mal eine Tatsache, dass jeder Mensch ein Individuum ist und sich von anderen Menschen Unterscheidet – Bei Babys ist das genauso. Daher fällt auch die Schlafspanne von Kindern ganz unterschiedlich aus. Manche Kinder schlafen im Rythmus von 3-4 Stunden und andere Kinder schlafen dafür Nachts etwas länger. Zu unterscheiden gilt es bei dem Thema, ob es tagsüber einfach immer wieder aufwacht, oder nicht in den Schlaf findet.

Gibt es unterschiedliche Schlaftypen bei Babys?

Diese Frage ist Grundsätzlich mit „ja“ zu beantworten. Denn die Schlafgewohnheiten und Rituale von Neugeborenen können sehr weitläufige Unterschiede aufweisen. Manchmal braucht das Kind einen bestimmten Teddy oder den Schnuller um einschlafen zu können. Bei wieder anderen Kindern ist es so, dass das Kind nur einschläft, wenn Mutti oder Vati anwesend sind und beim einschlafen Gesellschaft leisten. Wie gesagt, die Unterschiede können sehr vielfältig sein, manchmal ist es ein bestimmtes Spielzeug, mal ein Lied das immer wieder abgespielt wird, bis das Kind schläft.

Hier kann man sogar in ganz bestimmte Schlaftypen unterscheiden.

Der Schaukeltyp

Leichte Schaukelbewegungen sind bei vielen Kindern hilfreich, um sie zu beruhigen und ihnen beim einschlafen zu helfen. Denn Schaukelbewegungen sind dem Kind bereits vertraut, schließlich kennt es diese schon aus dem Mutterleib. Das Baby schläft tagsüber nicht? Leichte Schaukelbewegungen können Wunder bewirken.

Der Kuscheltyp

Für Babys ist es eigentlich eins der natürlichsten Dinge, getragen zu werden und den Großteil des Tages in direkter Nähe zu Mutter zu sein. Denn Babys sind eigentlich sogenannte „Traglinge“ wie viele Babyexperten bestätigen. Daher ist es bei einigen Babys so, dass sie nur in der Nähe der Mutter oder des Vaters einschlafen können.
Wenn es heißt, das Baby schläft tagsüber nicht, kann man in vielen Fällen durch körperliche Nähe Abhilfe schaffen.

Der Pucktyp

Das sogenannte „Pucken“ ist eigentlich eine Beruhigungsmethode für Babys, welche schon Jahrtausende alt ist und seid kurzer Zeit wieder einen Aufschwung erlebt. Bei dieser Technik wird die Enge im Mutterleib imitiert,indem man das Kind so in ein Tuch einwickelt, dass die Arme und Beine sich ganz nah am Körper befinden. Wenn es heißt, das Baby schläft tagsüber nicht, kann man mit dieser Methode Abhilfe schaffen.

Der Nuckeltyp

Saugen und Nuckeln ist bei Babys zu betrachten, wie ein Grundbedürfnis. Sie werden dadurch ruhiger und es hilft den Neugeborenen Stress abzubauen. Denn schon im Mutterleib Nuckeln Babys am Daumen, welcher jedoch durch einen kiefergerechten Nuckel ersetzt werden sollte, sobald das Kind auf der Welt ist. Bei manchen Kindern spielt der Nuckel eine besonders wichtige Rolle, denn oft können die Babys ohne ihren Nuckel überhaupt nicht schlafen.

Das Baby schläft tagsüber nicht? Der Nuckel kann hier hilfreich sein.

Der Soundtyp

Auch wenn man es kaum glauben mag aber laute und gleichbleibende Geräusche können hilfreich sein, um ein Baby zu beruhigen oder es zum schlafen zu bringen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn Babys während der Autofahrt schnell einschlafen.

Wenn es heißt, das Baby schläft tagsüber nicht, können auch die Geräusche des Autos oder der Waschmaschine hilfreich sein, um das Baby zum schlafen zu bekommen.

Der Schmusetyp

Fast jedes Kind und auch fast jeder Erwachsene hatte in seiner Kindheit ein Stofftier, welches ganz besonders verehrt wurde. Bei manchen Kindern ist das so extrem, dass sie ohne das besagte Kuscheltier überhaupt nicht in den Schlaf kommen. So muss dieses immer schmusebereit im Bett des Kindes liegen, damit das Baby ruhig einschlafen kann.
Aber Aufgepasst: Sobald das Baby eingeschlafen ist, sollte das Kuscheltier aus dem Bett entfernt werden. Auch bei Kindern über einem Jahr, gehört der plüschige Kuschelfreund nicht mehr mit ins Bett, denn dies erhöht erwiesenermaßen das Risiko des plötzlichen Kindstodes. Das Baby schläft tagsüber nicht? Vielleicht kann der Lieblingsteddy hilfreich sein.

Für verschiedene Einschlaftypen gibt es unterschiedliche Einschlafhilfen, die Ihnen sehr helfen können.

Das Baby schläft tagsüber nicht? Was die Eltern machen können

Wenn das Neugeborene quengelig ist weil es müde ist und tagsüber nicht schlafen kann, sind Eltern natürlich darauf bedacht, ihrem Kind bei dem Einschlafproblem zu helfen. Grundlegend gibt es selbstverständlich kein Patentrezept, welches bei jedem Kind funktioniert. Es gibt jedoch einige Methoden, die man ausprobieren kann, um zu sehen,ob sie auch beidem eigenen Neugeborenen funktionieren.

Zum einen kann man natürlich versuchen,dem Kind beim einschlafen Gesellschaft zu leisten. Denn man sollte immer bedenken: Auch wenn man sich nur in einem anderen Raum befindet, für das Kind sind die Eltern weg, sobald sie sich nicht mehr im Sichtfeld des Babys befinden. Wenn keine vertrauten Stimmen und Gesichter mehr da sind, werden Kinder schnell unruhig. Sinnvoll wäre es zum Beispiel, eine bestimmte Tageszeit festzulegen, an dem das Kind seinen Mittagsschlaf halten soll. Das hilft dem Kind,sich an den Mittagsschlaf zu gewöhnen. Dann kann man sich als Elternteil solange bei den Kind aufhalten,bis es eingeschlafen ist.

Weiterhin kann man auch auf anderen Faktoren achten, welche dem Baby den Schlaf verwähren könnten. So kann es zum Beispiel schwierig sein,das Kind direkt nach dem Stillen zum schlafen zu bekommen. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Kind sein Bäuerchen gemacht hat – Denn mit Luft im Bauch schläft es sich schlecht.

Zudem kann man auch ein angenehmes Ambiente für das Kind schaffen. Das Licht kann gedimmt werden und man kann sanfte Musik anmachen, sodass das Baby langsam zur ruhe kommt. Wie schon gesagt, sind das alles Methoden, die hilfreich sein können um das Einschlafproblem des Kindes in den Griff zu bekommen. Eine Garantie, dass jedes Baby dadurch einschläft, gibt es jedoch nicht.

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