Baby wacht nachts ständig auf – was du ändern kannst

Baby wacht nachts ständig aufBaby wacht nachts ständig auf – Wenn Du gerade frischgebackene Mama geworden bist, dann kennst auch Du bestimmt das Problem nur zu gut, dass Dein Baby nachts ständig aufwacht und Du einfach nicht zum Schlafen kommst.
Vor allem wenn Du Dein Baby stillst, bist Du als Mama sehr gefragt. Du musst meist jedes mal selbst aufstehen wenn Dein „Kleines“ sich meldet. Bei Flaschenkindern kann der Papa auch mal mit anpacken und eine Runde übernehmen. Leider ist allerdings grade bei neugeborenen Babys meist der Papa der Alleinverdiener und muss am nächsten Tag wieder fit sein für seine Arbeit.

 

Entwicklung eines Rhythmus

Ein neugeborenes Baby weiß noch nichts von Tag und Nacht, es hat seinen ganz eigenen Rhythmus und schläft in der ersten Zeit bis zu 20 Stunden am Tag. Im Schnitt schlafen Babys zwischen 2 und 5 Stunden am Stück. Das klitzekleine Menschenkind ist anfangs noch hilfsbedürftig und ist auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen um überleben zu können. Gleichzeitig hat das kleine Wesen aber auch eine außerordentliche Herrschaft über uns, weil es von dem Moment seiner Geburt an unser gesamtes Leben auf den Kopf stellt und dieses von nun an bestimmt, ganz besonders dann, wenn Dein Baby nachts ständig aufwacht.

Ein Baby wacht nachts ständig auf und stört sich nicht daran, ob Mama oder Papa müde sind. Auch nicht, ob ein Termin ansteht und auch nicht, ob Mama vielleicht grade Ihre Lieblingssendung sehen möchte. Nein, das Baby wacht nachts ständig auf, schreit und fordert so lange, bis seine Bedürfnisse gestillt werden; und das rund um die Uhr.
So knuffig und herzig wie die kleinen Würmchen auch sind, sie können schnell zu kräfteraubenden Quälgeisterchen werden und die Eltern an ihre Grenzen der Belastbarkeit und Erschöpfung bringen.

Schreien als Kommunikation

Neugeborene Babys benötigen mehrere Wochen bis sie beginnen Tag und Nacht voneinander zu unterscheiden. Sie entwickeln langsam aber sicher einen Tag-Nacht-Rhythmus. Also heißt es in der ersten Zeit vor allem stark sein, durchhalten und das kleine Geschöpf auf keinen Fall schreien zu lassen. Viele kennen noch den alten Rat, dass man Kinder richtig aus-schreien lassen sollte. Das sei gut für die Lunge und Kinder lernten so am schnellsten, dass sie Mama und Papa nicht auf dem Kopf herumtanzen dürfen. Wir wissen jetzt, dass das so nicht richtig ist.

Welche Bedürfnisse kommuniziert dein Baby?

Inzwischen weiß man aber längst, das Babys schreien um die Eltern dazu aufzufordern ein dringendes Bedürfnis des Kindes zu stillen. Ein Baby wacht nachts ständig auf, weil Babys noch nicht in der Lage sind, Reserven an Glucose abzuspeichern und so benötigen sie alle paar Stunden eine Mahlzeit um wieder ausreichend mit Nährstoffen versorgt zu sein. Es ist folglich sogar notwendig, dass ein Baby nachts ständig aufwacht. Manchmal ist dem Kleinen einfach nur zu warm, zu kalt oder es hat die Windel voll. Ein manches Baby wacht nachts ständig auf, weil es vom Zahnen geplagt wird und einfach Schmerzen hat. Vielleicht ist das Kleine gar krank, hat Angst oder fühlt sich unwohl.

Gelegentlich braucht das Baby aber einfach nur Körperkontakt und die Nähe seiner Eltern, weil die plötzliche Trennung des Kindes von der Mutter durch die Geburt, für die Kleinen erst einmal verdaut werden muss. Es kann durchaus auch sein, dass ein Baby Eindrücke und Erfahrungen des Tages verarbeiten muss. Manche Babys, überwiegend solche die zu früh zur Welt kamen, sind noch etwas unreif und haben deshalb Schwierigkeiten sich auf die neue Situation nach der Geburt umzustellen. Deswegen leiden sie phasenweise an einer Reizüberflutung des Gehirns, auf welches beispielsweise so reagiert wird, dass ihr Baby nachts ständig aufwacht und es häufig schreit. Was es auch ist, kein Baby schreit ohne Grund. Ein Baby wacht nachts ständig auf, weil es Deine Hilfe braucht.

Warum du die Bedürfnisse deines Babys bedienen musst

Babys deren Bedürfnisse umgehend befriedigt werden, bauen ein immer tieferes Vertrauen zu ihren Eltern auf und erfahren so, dass Ihnen geholfen wird wenn sie Hilfe benötigen und sie sich geborgen fühlen können. Das stärkt die Bindung eines Babys zu seinen Eltern und hilft ihm, sich in der Welt außerhalb der Gebärmutter, immer besser zurechtzufinden. Deswegen ist es so wichtig, dass die Eltern auch auf die „Kommunikationsaufnahme“ ihres Babys durch Schreien verlässlich reagiere. Vorausgesetzt ein Baby wacht nachts ständig auf, sich adäquat um die Bedürfniserfüllung ihres Kindes kümmern. Nur so kann ein kleines Baby Urvertrauen aufbauen und sich optimal entwickeln.

Erst im Alter von etwa 10 Monaten beginnt ein Baby zu verstehen, dass Mama und Papa auch dann noch verlässlich für es da sind, wenn es sie gerade mal nicht sehen kann. Weil es sich bisher auch immer darauf verlassen konnte, dass sie ihm zur Hilfe geeilt sind, wann immer es sie gebraucht hat.

Was passiert, wenn ich es nicht mache?

Angenommen ein Baby wacht nachts ständig auf und die Eltern reagieren nicht fürsorglich. Sie stillen die Bedürfnisse ihres Kindes nicht entsprechend. Das kann für die Entwicklung des Kindes fatale Folgen haben. Nur wenn ein Baby ein gesundes Urvertrauen entwickeln kann, hat es auch eine optimale Basis dafür die nächsten Entwicklungsschritte zu erklimmen. So kann es geschützt auf Entdeckungsreise gehen und die Welt und sich selbst zu erforschen. Gesetzt den Fall ein Baby wacht nachts ständig auf, kann es im Laufe der Zeit immer besser lernen auch alleine wieder einzuschlafen. Es hat dann die Erfahrung gemacht, das alles in Ordnung und immer jemand für es da ist, wenn es Hilfe braucht.

Abhilfe schaffen

Doch keine Angst Du bist nicht dazu verdammt Dich als Zombie auf Schlafentzug durchs erste Lebensjahr zu Quälen, weil Dein Baby nachts ständig aufwacht. Es gibt ein paar einfache Tricks, Dein Baby unproblematisch wieder zum Einschlafen zu bringen. So kannst du ihm dabei helfen schnell in einen geregelten Schlafrhythmus zu gelangen. Vorausgesetzt ein Baby wacht nachts ständig auf, gibt es eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen, seitens der Familie oder von Freunden, aber auch im Internet und in Büchern, wie man es „richtig“ macht.

Selbstverständlich ist es vorteilhaft, wenn man die Vorgänge im Körper seines Babys besser versteht. So kannst du auch besser darauf reagieren. Deswegen sollten sich Eltern auch auf jeden Fall ausreichend informieren. Dieses Überangebot an verschiedenen Tipps und Ratschlägen hat aber auch leider den Effekt, das viele frischgebackene Eltern verunsichert sind. Sie stellen sich die Elternschaft meist komplizierter vor als sie letztlich ist. Denn schließlich haben schon tausende von Eltern vor Euch es geschafft ihre Kinder großzuziehen, sonst würde es Dich gar nicht geben.

Baby wacht nachts ständig auf  – Woher bekomme ich vertrauenswürdigen Rat?

Also hab vertrauen in Deine eigenen Fähigkeiten und in Deine ganz natürliche Intuition, angenommen Dein Baby wacht nachts ständig auf. Wenn Du Dich auf eine Kommunikation mit Deinem Kind einlässt, gelingt es Dir immer besser und schneller zu erkennen, was Deinem Baby fehlt und lernst seine Bedürfnisse adäquat zu stillen. So entwickelt sich eine immer tiefere Empathie und ein besseres gegenseitiges Verständnis welches wiederum auch für mehr Vertrauen sorgt. Ein Kind welches sich bei seinen Eltern sicher und geborgen fühlt, findet sich schneller und leichter in den Rhythmus der Familie ein.

Informiere Dich auch weiterhin und finde wertvolle Tipps und Erklärungen die Dir im Umgang mit Deinem Baby weiterhelfen, aber höre dabei immer auf Dein Gefühl. Schließlich bist Du die Mama dieses kleinen Wesens und hast es schon monatelang in Dir getragen und geboren. Ihr seid auf eine wundervolle Art miteinander verbunden und Du weißt letztlich am Besten was gut für Dein Kind ist. Du wirst ein Gefühl haben, welcher Tipp und Ratschlag für Euch Sinn ergibt oder nicht. Verzichte lieber auf Tipps bei deren Anwendung Du Dich nicht wohl fühlst. Sei aber auch offen für fundierte Informationen und neue Erkenntnisse und Tipps, die Dir weiterhelfen können und die sich für Dich gut und sinnvoll anfühlen. Für mehr hilfreiche und kreative Tipps zum Thema empfehle ich Dir folgendes Buch.

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